Diät richtig gemacht

 In Diät

Dass Diät immer noch mit Verzicht verbunden wird, liegt an der bei Ernährungsfragen immer noch starken Verbreitung überholter Diätkonzepte. Dabei haben moderne Erkenntnisse offengelegt, dass der menschliche Organismus so strukturiert ist, dass der Mensch auch dann effizient abnehmen kann, wenn er bei seiner Ernährung nicht viele Abstriche macht. Um wirkungsvoll abzunehmen, reicht es hingegen, einige wesentliche Hebel gezielt zu verwenden. Welche Hebel dies sind, darüber informiert dieser Ratgeber.

Warum Abnehmen ohne Hunger möglich ist

Wie funktioniert also das so begehrte Abnehmen ohne Hunger? Tatsächlich weisen immer mehr Ernährungsexperten darauf hin, dass die vormals praktizierte einseitige Verdammung von Fett bei den gängigen Diätkonzepten in die falsche Richtung geführt habe. Statt den vielgeschmähten Lipiden sei hingegen Zucker für ungesunde Ernährung und Übergewicht der Risikofaktor Nummer eins. Statt auf Fette solle also auf Zucker verzichtet werden. Die Quintessenz, warum Abnehmen auch ohne zu hungern möglich sei, liegt nun darin, dass Produkte mit hohen Fettanteilen im Gegensatz zu Produkten mit hohen Kohlenhydrat-Anteilen einen starken Sättigungseffekt aufweisen. Auch Produkte mit vielen Proteinen sättigen nachhaltig.

Fette dämpfen, Zucker aktiviert den Appetit

Was den Effekt auf die Gewichtszunahme angeht, schneiden Fette im Vergleich zu Zucker nicht schlecht ab. Zwar besitzen Fette einen Kalorienanteil von 9:4 im Vergleich zu Zuckermolekülen. Dies wird aber aufgrund mehrerer Faktoren mehr als ausgewogen.

Zunächst haben Fette den Vorteil im Vergleich zum Zucker, dass Lipide schnell und nachhaltig sättigen. Nachhaltig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Sättigungseffekt lange Zeit anhält. Spitzenreiter bei den Lebensmitteln mit dem längsten Sättigungseffekt ist die Gans, die, hat der Konsument richtig zugeschlagen, für volle elf Stunden den Hunger gestillt hat. Aus diesen Gründen sei es nach Auffassung der Low Carb Diät Anhänger wesentlich schwerer, von Fett als von Kohlenhydraten zuzunehmen, weil der Mensch nach der natürlichen Sättigung durch Fettprodukte quasi automatisch zu essen aufhört. Die Signalisierung, keinen Hunger mehr zu haben, wird vom Magen mit Nachdruck vertreten.

Bei Zucker, womit kurzkettige Ketten von Kohlenhydraten gemeint sind ist hingegen das Gegenteil der Fall. Vor allem drei Faktoren führen zu dieser Problematik: Erstens ist der Sättigungsgrad von Zucker sehr gering. Zweitens aktiviert Zucker sogar den Appetit und sorgt für die berüchtigten Heißhungerattacken. Da nämlich durch den Zuckerkonsum der Blutzuckerspiegel rapide ansteigt, springt die Insulinpumpe in der Bauchspeicheldrüse an, um diesen Effekt zu beenden. In der Folge wird dem Organismus ein neuer Hunger signalisiert, was der Konsument dankbar aufgreift. Dies hängt nicht nur mit dem Appetit zusammen, sondern auch mit dem dritten Grund für den negativen Effekt von Zucker auf den Hunger. Da Zucker nämlich an das Belohnungssystem im Gehirn andockt, gehört Zucker für moderne Ernährungswissenschaftler genauso zu den Alltagsdrogen wie Alkohol, Nikotin und Koffein.

Die Zucker-Fett-Falle

Wenn Fette zusammen mit Zucker verzehrt werden, werden die Lipide dann doch bedenklich mit Blick auf das eigene Idealgewicht. Ernährungswissenschaftler sprechen in diesem Kontext von der Zucker-Fett-Falle. Sie meinen damit, dass Zucker vom Metabolismus generell zuerst abgebaut wird. Die Fette hingegen müssen warten. Besonders, wenn gleichzeitig auf Bewegung als Kompensation verzichtet wird, drohen diese nun, übrigens ebenso wie die überschüssigen Zuckeranteile, den eigenen Körper unliebsam zu „schmücken“. Das beginnende Zeitalter vom Ende der Arbeit bietet vielen Menschen aber wieder mehr Gelegenheit, Sport zu treiben.

Wird hingegen auf Kohlenhydrate weitgehend verzichtet, kann sich der Körper wieder der Fettverbrennung zuwenden. Besonders effektiv ist dieses Konzept am Abend, da dem Körper für die Verbrennung von Fett- und anderen Reserven in der Nachtnun die längste Spanne zur Verfügung steht.

Weitere Tipps für eine erfolgreiche Low Carb Diät

Einer der Väter der Low Carb Diät ist Benjamin Oltmann, der mit zahlreichen praktischen Tipps Leute, die abnehmen wollen, unterstützt. Zum einen rät er dazu, weitgehend auf die beliebten Zwischenmahlzeiten zu verzichten, um den Körper die Gelegenheit zum Abnehmen zu geben. Zum anderen hilft er dabei, diese Phasen zu überbrücken. Wenn nämlich Kaffee und schwarze Teesorten – natürlich ungezuckert – getrunken werden, führt dies zu einer natürlichen Sättigung fast ohne Kalorien. Übrigens ist Abnehmen auch im Kapitalismus möglich.

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