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kobinet-nachrichten
Kooperation Behinderter im Internet e.V.
letzte Aktualisierung: 11 Mar 2010 08:19
- Lufthansa könnte Beispiel geben
Die Lufthansa will künftig Rollstühle als festes Bordequipment mitführen. Diese Ankündigung hält Kay Macquarrie für ein echtes und hoffentlich beispielgebendes Statement. Im kobinet-Interview hofft der Kieler Vielflieger heute, dass seine Petitionen im Deutschen Bundestag und im Europäischen Parlament für "Barrierefreies Fliegen" Wirkung zeigen.
- FDP-Parteitag darf keine Angriffe auf sozial Benachteiligte hervorbringen
Vor dem FDP-Landesparteitag fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen einen Verzicht von Angriffen auf sozial Bedürftige. "Die jüngsten Diffamierungen von Hartz-IV-Empfängern waren unerträglich und dürfen keinesfalls fortgesetzt werden. Auch die FDP ist dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes und damit dem Wohl aller Menschen verpflichtet", sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer.
- Behinderte Menschen als Patientenlotsen am Universitätsklinikum Jena
Im Universitätsklinikum Jena kümmern sich Patientenlotsen um Besucher und Patienten. Das Uniklinikum Jena und das Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena setzen eine erfolgreiche Kooperation fort, die vor zwei Jahren mit einem Modellprojekt des Fördervereins des Uniklinikum und der Lebenshilfe Jena begann.
- Paralympics Chance für Verständnis und Solidarität
Die bevorstehenden Paralympics im kanadischen Vancouver können nach Ansicht der Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Antje Blumenthal, einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Ziel und Streben nach Verständnis und Solidarität zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verstärken.
- Schnapszahl bei kobinet-Twitterern
Seit gut zwei Monaten sind kobinet-nachrichten auch über Twitter zu empfangen. Gestern erreichte der Nachrichtendienst seine erste richtige Schnapszahl mit 111 Menschen, die kobinetev folgen.
- Regionale Unterschiede bei Zugang zu Heilmitteln
Die Bundesregierung vertritt nach Informationen des Informationsdienstes Heute im Bundestag (hib) die Auffassung, dass regionale Unterschiede im Zugang zu Heilmitteltherapien gerechtfertigt sein können.
- München macht sich auf den Weg zur Umsetzung der UN-Konvention
Bis auf den letzten Platz war das Gewerkschaftshaus beim Fachtag "Inklusives Aufwachsen" am letzten Freitag in München gefüllt. Mehr als 300 Personen kamen der Einladung des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten der Stadt München nach, sich in Vorträgen und Workshops über die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertagesstätten, Schulen und offener Kinder- und Jugendarbeit zu informieren, zu diskutieren und neue Konzepte zu entwickeln.
- Grüne Tulpe tritt gegen Berliner Werkstätten an
Der harte Winter ist vorbei, die ersten Blütenpflanzen kommen zum Vorschein und auch die "Grüne Tulpe", die Fußballmannschaft der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, will nach wochenlangem Hallentraining endlich wieder unter freiem Himmel kicken. Am kommenden Montag, 15. März, spielt die Grüne Tulpe gegen die Fußballmannschaft der Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB).
- Wie kommen blinde Passagiere aufs Schiff?
Auf der heute in Berlin beginnenden Internationalen Tourismusbörse (ITB) wird erstmals ein Workshop zum richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Reiselustigen angeboten. Die Koordinierungsstelle Tourismus im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband will Reiseveranstalter und Gästeführer schulen und ist zudem an allen Messetagen in der Halle 7.1c Stand 137 präsent.
- Noten für Pflegeheime
Verbraucherverbände fordern seit vielen Jahren mehr Qualitätstransparenz in der Pflege. Der Gesetzgeber ist dieser Forderung mit der letzen Pflegereform nachgekommen. Seit Dezember letzten Jahres haben die ersten Pflegeheime nach dem neuen "Pflege-TÜV" ihre Noten bekommen. Inzwischen sind die Transparenzberichte von bundesweit ca. 3.000 stationären Einrichtungen im Internet veröffentlicht.
- Barrierefreiheit - zentrale Herausforderung
Mehr Sachverständige für Barrierefreiheit hat Nordrhein-Westfalens Behindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute in Düsseldorf auf der Sitzung des Landesbehindertenbeirates gefordert, an der auch Bundesbehindertenbeauftragter Hubert Hüppe teilnahm.
- lit.COLOGNE mit barrierefreien Angeboten
Vom 10. bis 20. März 2010 steht Köln im Zeichen der Literatur: An elf Festivaltagen wartet das nach eigenen Angaben größte Literaturfest Europas mit insgesamt 175 Veranstaltungen auf. Das Angebot barrierefreier Veranstaltungen konnte in diesem Jahr ausgebaut werden.
- ISL-Broschüre zum Persönlichen Budget
Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat eine elektronische Broschüre zum Persönlichen Budget unter dem Titel "Tipps und Beispiele" ins Netz gestellt. Auf 40 Seiten dokumentieren die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre zweijährigen Erfahrungen aus der Beratungshotline. Andreas Vega, ISL-Sprecher für Persönliche Assistenz und Persönliches Budget, erklärte heute: Gute Beratung hat sich bewährt!
- Paralympics-Zeitung in Millionenauflage
Am 11. März erscheint die erste Ausgabe der Paralympics-Zeitung. Einen Tag vor Eröffnungsfeier in Vancouver liegt die von deutschen und kanadischen Schülern mitgestaltete Zeitung den Tageszeitungen "Der Tagesspiegel", "Handelsblatt" und "Potsdamer Neuesten Nachrichten" sowie der Wochenzeitung "Die Zeit" bei.
- R4H-Radio berichtet über Winterparalympics
R4H - das Radio für barrierefreie Köpfe - berichtet täglich über die Winterparalympics 2010, die am Freitag in Kanada beginnen.
BIZEPS-INFO
aktueller Nachrichtendienst für behinderte Menschen, deren Angehörige und Interessierte
letzte Aktualisierung: 11 Mar 2010 08:19
- Königsberger-Ludwig: Opposition soll die Blockadepolitik zugunsten des Ausbaus der Barrierefreiheit
Änderungen im ORF-Gesetz und der Privatrundfunkgesetzgebung bringen deutliche Verbesserungen für seh- und hörbehinderte Menschen
- Aktuelle Aussprache im Unterrichtsausschuss
Schmied zum Budget: Bei Kindern wird nicht gespart
- Behinderteneinstellungsgesetz wird ignoriert
Was unterscheidet eine Wirtschaftskammer von einer Arbeiterkammer? Offensichtlich nur der gute Wille. Ein Kommentar.
- Budget: Keine weiteren Kürzungen auf Kosten der Ärmsten!
"Österreich darf die Hilfe für die ärmsten Menschen nicht noch weiter kürzen", fordert Rupert Roniger, Geschäftsführer von 'Licht für die Welt'. Das ist eine Reaktion auf die gestern im Ministerrat beschlossenen Budgetkürzungen.
- TV-Sendezeiten von den Paralympics in Vancouver
Das Österreichische Paralympisches Committee verweist auf die veröffentlichen Sendezeiten der TV-Sender der am 13. März 2010 beginnenden Paralympics in Vancouver.
- Wien: Einheitslook wichtiger als Barrierefreiheit
Was ist in Wien wichtiger: der Einheitslook der Schanigärten oder deren barrierefreie Ausgestaltung? Die Stadt hat sich für den Einheitslook entschieden.
- Königsberger-Ludwig erfreut über Steigerung der Förderungen für Menschen mit Behinderung
Mehr Geld für Individualförderung und Projektförderung
- 23. Accessibility-Stammtisch: 5 Jahre accessible media
Der Verein "accessible media - Zugang für Alle - Österreichisches Netzwerk zur Förderung von zugänglichen Medien" feiert sein 5-jähriges Jubiläum.
- Ballnacht der Vielfalt am 24. April 2010
Die dritte Nacht der Vielfalt - genannt Le Grand Bal de la Diversité - findet am 24. April 2010 im Kursalon Wien statt.
- Grüne fordern Maßnahmen zur Armutsverhinderung von Frauen mit Behinderungen
Jarmer: Frauen mit Behinderungen werden doppelt diskriminiert: Auf Grund ihres Geschlechts und ihrer Behinderung
- BZÖ deckt auf: ÖBB und Kammern stellen zu wenig Behinderte ein
BZÖ-Behindertensprecher Sigisbert Dolinschek hat mittels einer parlamentarischen Anfrage an Sozialminister Hundstorfer unglaubliche Missstände bei der Beschäftigung von Behinderten im öffentlichen Bereich aufgedeckt.
- Schlichtungsverfahren wegen Auswahl des Behindertenanwalts laufen
Im Vorjahr bestellte Sozialminister Hundstorfer in einem umstrittenen Verfahren einen Parteifreund zum Behindertenanwalt. Die Folge waren Schlichtungsverfahren wegen Diskriminierung. Nun informiert Franz-Joseph Huainigg über den bisherigen Verlauf.
- Bedenkliche Entwicklung: Hilfsmittelmonopole statt mehr Markt im Hilfsmittelbereich
Schon rund 330 Millionen Schweizer Franken werden jährlich von den Sozialversicherungen in diesem Bereich bezahlt.
- Zugang zu den Sanddünen
Ein weiteres Beispiel aus den USA, wie Nationalparks Zugänglichkeit schaffen.
- Wenn gehörlose Menschen mit dem iPhone telefonieren
In der Schweiz gibt es seit fast 20 Jahren eine Telefonvermittlungszentrale, damit hörende und gehörlose Menschen mit einander telefonieren können. Seit kurzem ist dieses Service auch über iPhone nutzbar.