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Kino / DVD

"Nur einmal gut essen gehen - Arm und Reich in Deutschland (Dokumentarfilm von Gerhard Faul – 2008)
Während die exportorientierte deutsche Wirtschaft kräftig verdient, bekommt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nichts davon ab. Stattdessen müssen die Bürger Abstriche bei sozialstaatlicher Absicherung, Bildungsgleichheit und Gesundheitserhaltung hinnehmen. Dr. Claus Schäfer vom 'Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung' in Düsseldorf berichtet, das verfügbare Einkommen von Arbeitnehmern stagniert seit 1991. Silke Treusch arbeitet in einer Kantine und ihr Freund Florian über eine Leiharbeitsfirma bei Siemens. Der Verdienst von beiden reicht nicht zum Leben. Die Arge zahlt ihnen einen Betrag zur Existenzsicherung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie ist gegen die Einführung eines Mindestlohnes für alle Wirtschaftsbereiche.
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Wir sind drin! - Konzern-Lobbyisten im Zentrum der Macht
Wie macht man seine eigenen Gesetze? Wie beeinflusst man Politiker? Wie setzt man seine Interessen durch? Für den Normalbuerger ein Wunschtraum, fuer die deutsche Industrie Wirklichkeit.
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Nicht böse sein! - Leben mit Hartz IV (2007)
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Reinke (Regie) und Ginés Olivares.
 
Drei Männer in einer Wohngemeinschaft, 54 m2 in Berlin Kreuzberg. Sie schlafen in Küche, Bad und halbem Zimmer. Junkies, Ex-Knackis und Alkoholiker zwischen Hartz IV, dem nächsten Schuß, Wodka und Bier – der Albtraum jeder bürgerlichen Nachbarschaft. Andi träumt von einer eigenen Wohnung, Dieter muss für 100 Tage in den Bau, und Wolfgang schreibt Gedichte. In der klaustrophobischen Enge dieser Gemeinschaft benebelter Geister wirken Glück und Liebe wie Schatten einer längst vergangenen Zeit.
 
Während es in dem Dreck, dem Chaos und der Verzweiflung zu rührenden Momenten kommt, brechen die Konflikte zunehmend stärker durch: die Stromrechnung, die Miete, die geklauten Pullis. Doch Andi bringt das scheinbar paradoxe ihrer Situation auf den Punkt: "Kein Mensch lebt doch gern alleine!"
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DER GROSSE AUSVERKAUF (2007)
DER GROSSE AUSVERKAUF
ist ein packender Dokumentarfilm über ein sehr komplexes Thema. In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt der Film dem Zuschauer das abstrakte und umstrittene Phänomen „Privatisierung“ über einfühlsame Porträts von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe, die von den oft inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen.
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The Oil Crash (2006)

Der wichtigste Dokumentarfilm zur brennendsten Frage unserer Zeit. Die Journalisten und Filmemacher Basil Gelpke und Ray McCormack rollen in THE OIL CRASH die Geschichte der Ölgewinnung auf und wagen einen Ausblick in die womöglich sehr kurze Zukunft des Rohstoffes.

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Neuland (2007)
Neuland ist ein Reisebericht durch die ostdeutsche Transformationslandschaft. Die Verdichtung von Realitätsfragmenten unterschiedlicher Akteure, von Pionieren und ihren Projekten regt an, Neuland zu denken.
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Knallhart (2006)
eine präzise Studie von Gewalt in Großstädten
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Lost Children (2005)
Sie sind jung, Kinder noch, und haben schon so viel mehr an absurder Grausamkeit erlebt als die meisten Menschen es in ihrem gesamten Leben jemals müssen. In Uganda tobt seit fast 20 Jahren ein Krieg, der an Zynismus kaum zu überbieten ist. Wie in jedem Krieg sind weniger diejenigen die Leidtragenden, die ihn anheizen, sondern Menschen, die am liebsten nichts mit ihm zu tun haben möchten: Frauen, Familien und vor allem Kinder. Der Krieg wird dabei von einem gesellschaftlichen zu einem privaten Phänomen, der nicht nur physisch, sondern vor allem auch psychisch Leben zerstört. Das schildert die packende und verstörende Dokumentation „Lost Children“.
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Workingman's Death (2005)

Verschwindet körperliche Schwerstarbeit, oder wird sie nur unsichtbar?

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neue Wut (2005)

Vereinzelter Protest oder neue soziale Bewegung?

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WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL (2005)
Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht
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Wal Mart - Der hohe Preis der Niedrigpreise (2005)
eine Abrechnung mit den Praktiken des multinationalen Konzerns. "Wal Mart - The High Costs of Low Price"
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The Take - Die Übernahme (2004)

Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer, Wegfall von Arbeitsplätzen, hohe Arbeitslosigkeit, Kürzung von Sozialleistungen - das sind nur einige der gesamtgesellschaftlichen Folgen der momentan rasant voranschreitenden Globalisierung.

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Darwins Albtraum (2004)
Nur der "Stärkste" überlebt - ein darwinistischer Alptraum
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The Corporation (2003)
“The Corporation. Das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht” gibt Aufschluss über den Charakter und den kometenhaften Aufstieg der wichtigsten Institution unserer Zeit, des Konzerns. Ausschnitte aus Popkultur, Fernsehnachrichten und Firmenpropaganda dokumentieren, in welchem Maße die Konzerne Einfluss auf unser Leben nehmen.
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Megacities (1998)

In der heutigen Medienwelt sind wir es gewohnt, dass man uns sagt, was wir sehen, und wie wir dies zu deuten haben: Eingebettete Reporter erklären, wie man die verrauschten grün-schwarz gefärbten Bilder vom Krieg zu verstehen hat; Nachrichtensender verwenden zum Teil gleiche Aufnahmen, die mit unterschiedlichen Kommentaren die verschiedensten Sachverhalte klar machen sollen. Die Semi-Dokumentation „Megacities“ des österreichischen Regisseurs Michael Glawogger bedient sich einer radikal anderen Strategie, um vier der größten Städte des globalisierten Raums – Mumbai, Mexiko-Stadt, Moskau und New York – begreifbar zu machen. In Zwölf Geschichten vom Überleben begleitet der Film Einzelschicksale, die Glawogger in den sozialen Randgruppen der jeweiligen Stadtgesellschaft findet.

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