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Bücher
Ökonomie der Zerstörung (Adam Tooze - 2008) |
Buchbesprechung:
Hitlers "erklärbare Reaktion" auf die Widersprüche des globalen Kapitalismus
Ökonomie der Zerstörung von Adam Tooze
Von Stefan Steinberg
6. März 2008
aus dem Englischen (8. Februar 2008)
Adam Tooze: "Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus" (Verlag: Siedler 2007, 928 S.)
75 Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland gibt die von Hitler geführte Partei und die gewaltige Zerstörung, die seine Bewegung in kaum mehr als einem Jahrzehnt anrichtete, vielen Kommentatoren immer noch Rätsel auf.
So hat das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in einem Sonderheft zum Jahrestag der Machergreifung (14. Januar 2008) dem Hauptbeitrag den Titel gegeben: "Der Triumph des Wahnsinns".
Und der alt gediente stalinistische Historiker Eric Hobsbawm schlug in einem Beitrag für die London Book Review (24. Januar) in die gleiche Kerbe: "Es ist eine Tatsache, dass niemand, auf der Rechten, der Linken oder in der Mitte Hitlers Nationalsozialismus richtig einschätzen konnte, eine Bewegung, wie es sie zuvor nicht gegeben hatte und deren Ziele rational nicht begreiflich waren..."
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