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Buchrezension zum G8-Gipfel: Feindbild Demonstrant - Polizeigewalt, Militäreinsatz, Medienmanipulation Der Anwaltliche Notdienst des Republikanischen Anwaltsvereins hat eine Dokumentation des G8-Gipfels in Heiligendamm und der Arbeit dort tätiger Anwälte verfasst. Beängstigendes Fazit: Dass Demonstranten Grundrechte haben, wird vor allem als “Behinderung der Polizeiarbeit” gesehen. Die Militarisierung der inneren Sicherheit, Polizeigewalt und passende Medienpropaganda werden in dem Band ebenso dokumentiert wie die faktische Abschaffung von Grund- und Menschenrechten in “rechtsfreien Zonen”. Das Legal Team wurde für seine Tätigkeit unter anderem vom DAV und der Internationalen Liga für Menschenrechte ausgezeichnet. Während auf der Gegenseite mehr im Argen liegt, als die Presseberichterstattung um den G8-Gipfel in Heiligendamm erahnen ließ. Dass nicht wie üblich auf die “Randalierer” abgezielt werden konnte und in großem Umfang bekannt wurde, wie gezielt zu Anfang Desinformation zu verbreiten versucht wurde, dass seitens der “Ordnungskräfte” von Deeskalationsstrategien keine Rede sein konnte, sondern vielmehr tatkräftig Aggression und Gewalt geschürt wurden, ging schon während des Gipfels durch die Presse. Mit einigem Abstand und auch hinter den Kulissen betrachtet das Buch “Feindbild Demonstrant” das Geschehen, erläutert die rechtlichen Hintergründe und zeigt, dass es mit den Bürgerrechten in Deutschland mehr als arm bestellt ist. Immerhin bleibt zu hoffen, dass nicht nach Vorbild Genua die Geschehnisse unter den Teppich gekehrt werden können. Bitte weiterlesen: Infogruppe Gipfelsoli zurück |
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