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Elitär. Prekär. Überflüssig. - Was tun, wenn die Arbeit schrumpft?

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Von Barbara Eisenmann
 
Mitte der 70er Jahre überstieg die Arbeitslosenzahl erstmals die Millionengrenze, Anfang der 80er Jahre waren es 2 Millionen, fünf Jahre nach der Wende mehr als 4 Millionen, inzwischen sind es etwa 5 Millionen offiziell erfasste Arbeitslose im Land. Die Massenarbeitslosigkeit ist also längst ein dauerhaftes Problem. Da mögen Peter Hartz und andere neue Vollbeschäftigung suggerieren, die Wirklichkeit sieht anders aus. Eine Elite von gut verdienenden Arbeitsplatzbesitzern steht mehr und mehr einer wachsenden Zahl von prekär Beschäftigten und Arbeitslosen gegenüber.
 
Elitär, prekär, überflüssig? Ist das der neue dissonante Dreiklang, der eine Gesellschaft beschreibt, in der die Lohnarbeit für alle nicht mehr reicht? Was bedeutet ein Leben ohne Arbeit? Wie sieht die materielle Seite des Problems aus? Und wie ihre kulturelle Dimension? Was tun, wenn die Arbeit schrumpft?
 
 

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