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Lippschmutz meint
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Er kann die vielen selbstherrlichen "Vorbeter", die Angst- und Hassprediger, die ihm andauernd sagen wollen, wo's lang geht, nicht mehr ertragen.
Er wehrt sich auf seine Weise gegen die zunehmende Bevormundung durch Staat, Kirche, Wirtschaftsbosse und durch die Meinungsmacher in den Medien.
Mal grob, mal hinterlistig, zynisch oder auch sarkastisch, sammelt er den Schreib- und Sprachmüll der führenden Elite des großen Mittelmaßes und der Korruption auf und reicht ihn zurück.
Er ist fest entschlossen, diesen Müll nicht mehr weg zu machen oder zu schlucken.
Lippschmutz meets Schwaderlapp |
Nach dem ganzen „Fensterdebakel“ im Kölner Dom und nach der entarteten Freitagsrede des Erzbischof Meisner im selbigen gab es viel öffentliches Geschrei.Unnötig..., wie der Leiter der erzbischöflichen Verwaltung zu Köln befand, völlig übertrieben..., alles missverstanden....
Wie ein göttlicher Fels in heidnischer Brandung widerstand Dominik Schwaderlapp und versuchte mit einem großen „Schwafellappen“ den Dreck aufzuwischen, den sein Herr und Meister verursacht hatte.
Besonders diesem lästerlichen Jürgen Becker musste man zwingend das Maul verbieten. Dieser Beckerbursche hatte als Kabarettist gewagt, irgendetwas von „Hassprediger“ zu murmeln. Das wurde ihm sogleich per Strafe verboten.(* s.a. Fußnote)
Lippschmutz wundert nicht, dass da ein Gericht mitzog... wie bei Schlingensief damals, als der auf der Bühne proklamierte: „Tötet Möllemann“
Nun, einen solchen aufrechten Kämpfer für das geschwafelte Wort wollte Lippschmutz natürlich gern mal interviewen. Es gibt so wenige, die für das Gesagte noch einstehen!
Aber das blieb leider nur ein Traum.... immerhin!
So träumte Lippschmutz sich dann von Ehrfurcht durchschauert (ähnlich wie Herr Palmström, als er sein großes Taschentuch entfaltet) diese Begegnung herbei und gibt hier unter ausdrücklichem Hinweis, dass alles nur ein Traum ist, das folgende Gespräch wieder:
L: „Lieber Bruder Schwaderlapp....“
... wieso spricht der oberste Kölner Prediger eigentlich von „entarteter Kunst“?
S: „Er habe damit „gegen diese und alle Formen totalitärer Kulturen“ gesprochen, „um sie mit ihrem eigenen Vokabular zu kennzeichnen und zu entlarven: Kultus und Kultur – im Sinne von Gottesverehrung und Gesellschaft – nehmen Schaden, wenn Gott nicht mehr in der Mitte steht“.
L: „So so....., da habe ich bei Adolf Hitler gelesen "Kunst ist Lebensäußerung eines Volkes. Das Volk muss deshalb fordern, dass die Kunst Spiegel und Richtbild seiner Seele sei." – (Adolf Hitler, Mein Kampf 1921). Handelt es sich hierbei nicht im Prinzip um die gleiche analoge Vereinnahmung der Kunst für einen bestimmten Zweck, denn der Erzbischof postuliert "Dort, wo die Kultur von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kultus im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte."
S: „Meisner lässt keineswegs alte Ideologien zu neuer Ehre kommen. Das Wort "entartet" habe er als rhetorisches Mittel verwendet, um die Ideologen des 20. Jahrhunderts mit ihren eigenen Begriffen zu schlagen. Nichts liegt dem Kardinal ferner als das nationalsozialistische Gesellschaftsbild oder Kulturbild“
L: „ So so.... ist zwar nicht die Antwort auf meine Frage..., aber der Erzbischof sagt inzwischen selbst, er fühle sich falsch verstanden. Er bedauert die „Missverständnisse“ und räumt ein, dass für die Substanz seiner Aussage der Begriff „entartet“ nicht notwendig war. Also war die Kritik doch gerechtfertigt?
S: „Ich beklage ein „fehlendes öffentliches Wohlwollen“ für Meisner. Alle „unvoreingenommen Hörer“ der Predigt hätten das Anliegen des Kardinals verstanden.“
L: „Dann müssen aber viele „voreingenommen“ sein. Herr M. Vesper, immerhin ehemaliger Kultusminister, war sehr erschrocken über die neuerliche – diesmal kirchlich definierte - Entartung der Kunst. Auch Herr Kramer, immerhin Generalsekretär des Zentralrats der Juden äußert sich bedenklich zu dem fahrlässigen Gebrauch eindeutig nazi-besetzter Wörter. Müssen wir jetzt mit einer neuen Art „Möllemania“ rechnen?
S: „Nein, nein, bestimmt nicht, zumal es diametral entgegengesetzt ist zu dem, was er (Meisner) gemeint hat.“
L: „ Aha...bla, bla , schwafel…,pardon Herr Schwaderlapp, das war jetzt etwas unsachlich, aber im selben Zusammenhang spricht der Erzbischof auch von der zunehmenden Pervertierung der Menschen. Ich war immerhin virtuell (Domradio) bei der Predigt dabei. Was meint er denn damit?
S: „Dafür hat doch Kollege Mixa sehr schöne Worte gefunden. Nach Mixa habe der Kölner Kardinal deutlich machen wollen, dass menschliche Kultur und Zivilisation ihren Maßstab verlieren, wo „die Letztverantwortung vor Gott einer zunehmenden Gottvergessenheit“ weiche. Meisner habe Recht mit seiner Aussage, dass die Abkoppelung der Kultur von Gott zum Verlust ihrer Mitte führt. „Besonders bedauerlich ist es, wenn sich in einer solchen Kampagne auch führende Katholiken dazu hergeben, dem Kardinal in den Rücken zu fallen, ohne sich auf die Sinnaussagen der Predigt zu beziehen“.
L. „Das klingt doch aber sehr nach der mittelalterlichen (überalterten) Klage des Herrn Walther von der Vogelweide: „Ach, als sich alles (noch) einer Mitte neigte...“. Inzwischen sind wir doch Pabst!
Geht es nicht eigentlich darum, dass Herr Meisner seinem Kirchenrat richtig einen in den Kaffee tun wollte, weil sie das neue Fenster von dem Künstler Richter schön finden und er nicht? Er war ja auch extra nicht bei der (Ein-)Weihung dabei, weil es nicht in sein Kunstverständnis passt. Das Fenster passe allenfalls in eine Moschee oder ein Gebetshaus, sagt Ihr Meister. Wörtlich im Express: "Das Fenster passt nicht in den Dom. Es passt eher in eine Moschee oder in ein Gebetshaus. Wenn wir schon ein neues Fenster bekommen, dann soll es auch deutlich unseren Glauben widerspiegeln. Und nicht irgendeinen“. Was soll damit denn nun wieder gemeint sein? Gottlose Kunst für gottlose Tempel?
S: „Auch hier wird der Erzbischof gründlich missverstanden.“
L: „ So so... ja, is klar...., ein Mann des Wortes beherrscht die Sprache nicht oder sind alle anderen böswillig und wollen dem heiligen Mann nur am Zeuge flicken? Also, Liebe wird hier gerade nicht gepredigt, oder?
S: „Bei allem Respekt vor dem Recht auf freie Meinungsäußerung gibt es Grenzen des Anstands und der Ehre, die nicht überschritten werden dürfen.“
L: „Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, Herr Schwaderlapp. Herzlichen Dank!“
*Der Kölner Generalvikar Dominik Schwaderlapp sagte dazu: „Bei allem Respekt vor dem Recht auf freie Meinungsäußerung gibt es Grenzen des Anstands und der Ehre, die nicht überschritten werden dürfen.“ Die Aussage sei eine Beleidigung und ein Angriff auf die Ehre des Kardinals, deshalb habe sich das Erzbistum zu juristischen Schritten entschlossen. Becker lehnte es ab, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben. Der Begriff „Hassprediger“ sei keine Beleidigung, sondern nur eine Zuspitzung. „Wo immer ich mit Katholiken zusammentreffe, höre ich im Zusammenhang mit dem Namen Meisner wesentlich kräftigere Formulierungen“, verteidigte sich Becker.
Das Landgericht Köln erließ nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Mittwoch eine einstweilige Verfügung gegen Becker. Hält sich dieser nicht daran, drohen ihm bis zu 250 000 Euro Strafe oder bis zu sechs Monate Haft. Becker hatte in einem Interview mit dem Kölner „Express“ auf die Frage nach seiner Meinung zum Bau einer großen Moschee gesagt: „In Köln kann man keinen Moslem dazu ermuntern, Katholik zu werden. Denn von einem Hassprediger zum anderen zu wechseln, bringt nichts.“
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